Wie viel Schatten bietet ein Sonnenschirm bei unterschiedlichem Winkel?

Du möchtest wissen, wie viel Schatten dein Sonnenschirm wirklich spendet. Du willst Tische und Liegen so platzieren, dass sie den Tag über geschützt sind. Du betreibst eine Terrasse, einen Balkon oder ein Café. Dann triffst du hier die richtigen Informationen.

Im Alltag gibt es typische Situationen. Zur Mittagszeit steht die Sonne hoch. Der Schirmwurf ist dann relativ kompakt. Morgens und abends steht die Sonne flach. Die Schatten werden lang und wandern schnell. Bei geneigten Schirmen verändert sich nicht nur die Länge des Schattens. Auch die Form und die Position verschieben sich. Wind, Neigung und Standort spielen eine Rolle. Das gilt für freistehende Schirme und solche mit Wandhalterung.

In diesem Artikel lernst du praktische Regeln und einfache Rechenwege. Du bekommst Faustregeln für die Abschätzung der Schattenlänge. Du lernst, wie du mit der Schirmneigung gezielt Schattenverlagerung erreichst. Du erfährst, welche Schirmgröße für Tisch, Liege oder Sitzgruppe sinnvoll ist. Und du bekommst konkrete Tipps zur Ausrichtung über den Tag. Am Ende kannst du Schirmgröße und Stellung so planen, dass Sitzplätze zuverlässig im Schatten liegen. Die Hinweise sind praxisnah. Du brauchst keine Vorkenntnisse. Nur ein bisschen Neugier auf Winkel und Sonne.

Praxisanalyse: Wie viel Schatten liefert ein Sonnenschirm bei unterschiedlichem Winkel?

Ich verwende ein einfaches, praxisnahes Modell. Es reicht für Abschätzungen bei Planung und Kauf. Der Schirm hat einen Durchmesser D und einen Randabstand zur Erde von etwa h = 2,0 m. Die Sonne steht unter einem Winkel α über dem Horizont. Die geschätzte maximale Schattenlänge in Sonnenrichtung vom Schirmzentrum bis zum entferntesten Schattenpunkt lässt sich näherungsweise als L ≈ D/2 + h · cot(α) abschätzen. Die Werte in der Tabelle sind grobe Richtwerte. Sie gelten für einen horizontalen Schirm ohne tiefen Randübergang. Wind, Stoffdurchlässigkeit und Profilform verändern das Ergebnis.

Schirmdurchmesser Neigungswinkel Sonnenstand α Geschätzte Schattenlänge L (m) Empfehlung Positionierung
2,0 m 0° (horizontal) 75° (hoch) 1,54 Tisch direkt unter Mitte platzieren. Schatten kompakt.
2,0 m 45° (mittel) 3,00 Verschiebe Sitzgruppe leicht sonnenabgewandt.
2,0 m 15° (flach) 8,46 Stühle weit nach hinten stellen. Schirmkante reicht kaum.
3,0 m 75° 2,04 Mittelgroßer Tisch passt bequem.
3,0 m 45° 3,50 Gute Balance zwischen Deckung und Bewegungsraum.
3,0 m 15° 8,96 Für Abendsonne sind mehrere Schirme nötig oder Neigung einsetzen.
4,0 m 75° 2,54 Große Flächen gut abgedeckt bei hoher Sonne.
4,0 m 45° 4,00 Tische und Liegen bleiben länger im Schatten.
4,0 m 15° 9,46 Abendsonne: Schirmkante ist nicht ausreichend. Neigen oder zusätzliche Schirme.
Beispiel 20° Neigung zur Sonne 45° ca. 15% kürzer als horizontal Neigen ist effektiv. Schatten verschiebt sich zur Mitte hin.

Die Tabelle zeigt zwei wichtige Punkte. Erstens: Bei hoher Sonne ist die Schattenfläche kompakt. Zweitens: Bei flacher Sonne wächst die Schattenlänge stark. Eine Neigung um etwa 15 bis 25 Grad reduziert die Ausdehnung in Sonnenrichtung. Sie verschiebt den Schatten näher an den Schirm. Das hilft bei Abendsonne. Die Werte sind Schätzungen und dienen der Planung. Für exakte Projekte messe lokale Sonnenstände. Prüfe Höhenverhältnisse vor Ort. Dann kannst du Schirmgröße und Stellung gezielt wählen.

Welche Schirmlösung passt zu dir? Zielgruppenberatung

Für Familien mit Garten

Wenn du Kinder hast, sind Sicherheit und Flexibilität wichtig. Ein Mittelstockschirm mit stabilem Standfuß ist robust. Wähle eine Größe, die Tisch und Liegen abdeckt. Eine verstellbare Neigung ist praktisch. So passt du den Schatten schnell an Vormittag und Nachmittag an. Platziere den Schirm zentrisch über dem Spiel- oder Essbereich. Achte auf eine standsichere Verankerung und auf UV-Schutz im Gewebe.

Für Balkon- und Terrassenbesitzer

Auf begrenztem Raum lohnt sich oft ein Ampelschirm oder ein Wandhalterungsschirm. Ampelschirme geben freien Platz unter dem Dach. Wandhalterungen sparen Bodenfläche. Bei kleinen Balkonen ist ein Schirm mit schmalem Profil sinnvoll. Neige den Schirm gezielt zur tief stehenden Sonne. So verschiebst du den Schatten über Sitzflächen ohne viel zu verrücken.

Für Gastronomiebetreiber

Hier zählt Dauerbetrieb. Setze auf langlebige Stoffe und eine solide Konstruktion. Große Marktschirme oder freistehende Großschirme decken mehrere Tische ab. Kombiniere feste Neigungsoptionen mit modularen Seitenbespannungen. Positioniere die Schirme so, dass laufende Gäste nicht ständig im Sonnenfleck sitzen. Denke an Windschutz und an einfache Handhabung beim Auf- und Abbauen.

Für Vermieter kleiner Ferienwohnungen

Deine Gäste wollen flexible Lösungen. Ein mittelgroßer, leicht zu bedienender Schirm ist ideal. Wähle Modelle mit einfacher Sicherung und klarer Gebrauchsanweisung. Mehrere kleinere Schirme erlauben individuelle Nutzung. Lege Wert auf UV-Schutz und schnellen Aufbau. Platziere die Schirme so, dass sowohl Morgen- als auch Abendsonne berücksichtigt sind.

Gartentypen und passende Konzepte

Kleiner Garten oder enge Terrasse: Ampelschirm oder Wandmontage. Viel Platz und Rasen: Große freistehende Schirme oder mehrere Mittelstockschirme. Hanglage oder lange Sonne am Abend: Nutze geneigte Schirme und zusätzliche Seitenblenden. Dachterrasse: Achte auf Windstabilität und niedrige Bauhöhe.

Budgetorientierung

Geringes Budget: Ein funktionaler Mittelstockschirm mit einfacher Neigung. Mittleres Budget: Besserer Stoff, verstellbare Neigung und stabilere Mechanik. Höheres Budget: Professionelle Gastronomie-Modelle, modulare Systeme und hochwertige Beschichtungen. Investiere bei Windgefährdung lieber in Stabilität. Das spart später Ärger.

Praktischer Tipp zum Schluss: Messe die Sonnenbahn an deinem Standort oder nutze eine App. So findest du die richtige Schirmgröße und den besten Aufstellort. Mit einer passenden Neigung sorgst du dafür, dass Schatten zuverlässig dort liegt, wo du ihn brauchst.

Entscheidungshilfe: Welcher Schirm bei welchem Schattenbedarf und Winkel?

Diese Hilfe führt dich in wenigen Fragen zur passenden Lösung. Die Antworten sind praxisnah und direkt umsetzbar. Du bekommst Hinweise zu Schirmtyp, Neigung und Befestigung.

Wie viel Fläche soll beschattet werden?

Miss die Fläche, die du dauerhaft im Schatten brauchst. Für einen kleinen Bistro-Tisch reicht ein Durchmesser von 2 bis 3 m. Für mehrere Tische oder Liegen empfehlen sich 3 bis 4 m. Wenn du variable Bereiche abdecken willst, sind mehrere kleinere Schirme flexibler als ein großer. Plane rund 20 bis 30 cm Überstand über die gewünschte Sitzfläche ein.

Wie hoch steht die Sonne und wie beeinflusst das den Winkel?

Prüfe die Sonnenbahn für deinen Standort. Bei hoher Sonne ist ein horizontaler Schirm effektiv. Bei flacher Sonne hilft eine Neigung von etwa 15 bis 25 Grad. Neigung reduziert die Schattenlänge in Längsrichtung und verschiebt den Schatten näher ans Zentrum. Nutze eine App oder beobachte an einem typischen Tag die Schattenwanderung.

Mobile Befestigung oder feste Verankerung?

Mobile Schirme sind flexibel. Sie eignen sich für Saisonbetrieb. Feste Verankerungen sind stabiler. Sie passen bei starkem Nutzung und windigen Lagen. Bei Wind lohnt sich eine Bodenhülse mit Arretierung. Achte auf einen schweren Fuß bei mobilen Lösungen.

Mögliche Unsicherheiten

Bei häufigem Wind solltest du den Schirm frühzeitig schließen. Viele Schirme halten starken Böen nicht. Lagere Stoffe trocken und geschützt über den Winter. Prüfe regelmäßig Schrauben und Gelenke.

Praktische Empfehlung

Wenn du unsicher bist, wähle eine mittlere Größe mit verstellbarer Neigung und eine standfeste Verankerung. Das deckt die meisten Fälle ab.

Fazit: Kenne deine Fläche und die Sonnenbahn. Entscheide dann zwischen Flexibilität und Stabilität. Mit Neigung und Positionierung lässt sich Schatten gezielt steuern.

Typische Anwendungsfälle: Wann der Schirmwinkel den Unterschied macht

Der Winkel des Sonnenschirms beeinflusst nicht nur die Schattenlänge. Er entscheidet auch über Blendung, Reflexionen und Sicherheit. Die folgenden Alltagsszenarien zeigen, wie du den Winkel sinnvoll einstellst. Ich beschreibe jeweils die richtige Stellung und die Folgen einer falschen Einstellung.

Poolrand

Am Pool reflektiert Wasser umso mehr, je flacher die Sonne steht. Stelle den Schirm so, dass die Schattenfläche den Sitz- und Liegebereich abdeckt. Eine Neigung von etwa 15 bis 25 Grad zur Sonne hilft gegen tiefe Spiegelungen. Richte die Kante zum Wasser aus. Wenn der Schirm zu flach steht, reflektiert die Sonne direkt in Augen und Gesicht. Das erhöht Sonneneinstrahlung und UV-Belastung. Wenn der Schirm zu stark geneigt ist, verlagert sich der Schatten zu stark und Wasserflächen bleiben ungeschützt.

Esstisch auf Terrasse

Bei hoher Mittagssonne wirkt ein horizontaler Schirm am besten. Er liefert kompakte Deckung über dem Tisch. Bei Abendsonne brauchst du eine leichte Neigung zur Sonne hin. So bleibt die Tischfläche länger schattig. Ist der Schirm falsch geneigt, sitzen Gäste im Winkellicht. Das stört beim Essen und sorgt für heiße Oberflächen. Bei freistehenden Tischen kann ein seitlich versetzter Mast sinnvoll sein. Er schafft Bewegungsfreiheit unter dem Schirm.

Cafébestuhlung

In der Gastronomie sind Bewegungsfreiheit und gleichmäßige Abdeckung wichtig. Setze große Schirme mit verstellbarer Neigung ein. Richte sie so aus, dass mehrere Tische gleichzeitig im Schatten liegen. Nutze bei flacher Sonne eine stärkere Neigung oder Seitensegel, um Blendung zu vermeiden. Falsch eingestellt führt das zu wechselnden Sonnenflecken. Gäste wechseln Plätze. Das kostet Servicezeit und stört den Betrieb.

Kinderbereich

Im Spielbereich ist Sicherheit zentral. Schirme sollten stabil verankert sein. Eine moderate Neigung schützt Kinder vor tiefer Sonne. Achte auf freie Sichtachsen. Zu starke Neigung kann Schatten in ungewünschte Bereiche verlagern. Das macht Aufsicht schwerer. Zu flacher Schirmstand erhöht die UV-Exposition bei tief stehender Sonne.

Balkon mit niedriger Brüstung

Auf Balkonen mit niedriger Brüstung zieht die Abendsonne schnell über die Brüstung. Neige den Schirm zur Sonne hin. So verschiebst du den Schatten auf die Sitzfläche. Bei falscher Einstellung fällt der Schatten hinter die Brüstung. Der Balkon bleibt ungeschützt. Ampelschirme mit drehbarem Gelenk sind hier oft praktisch.

Praktische Kurzregeln

Hohe Sonne: eher horizontal. Flache Sonne: Neigung 15 bis 25 Grad. Offset-Mast gibt mehr Bewegungsraum. Bei Wind immer schließen. Beobachte einen Tag lang die Schattenwanderung. So findest du die beste Grundeinstellung.

Häufige Fragen zum Sonnenschirmwinkel und Schatten

Wie berechne ich die Schattenlänge?

Für eine einfache Abschätzung brauchst du den Sonnenhöhenwinkel α, den Schirmdurchmesser D und die Höhe h vom Boden bis zur Unterkante des Schirms. Eine praxisnahe Formel lautet L ≈ D/2 + h · cot(α). Nutze Taschenrechner oder eine App, die cot(α) ausgibt, wenn du genaue Werte brauchst. Für grobe Planung reichen Beobachtungen an einem typischen Tag.

Wie beeinflusst die Neigung des Schirms den Schatten?

Die Neigung reduziert die Schattenausdehnung in Sonnenrichtung und verschiebt den Schatten näher an den Schirm. Schon eine Neigung von etwa 15 bis 25 Grad kann die Schattenlänge deutlich verkürzen und die Abdeckung verbessern. Gleichzeitig verändert sich die Form des Schattens. Das hilft besonders bei tief stehender Sonne.

Reicht ein geneigter Schirm bei tiefstehender Sonne?

Oft reicht eine Neigung, um Sitzflächen länger schattig zu halten. Bei sehr flacher Sonne hilft sie aber nur begrenzt. Wenn die Sonne dicht über dem Horizont steht, brauchst du größere Schirme, mehrere Schirme oder seitliche Blenden. Plane also nach Sonnenbahn und nicht nur nach Schirmneigung.

Wie verhalte ich mich bei Wind?

Bei stärkerem Wind solltest du den Schirm immer schließen. Schwere Fußgewichte oder eine Bodenhülse erhöhen die Standfestigkeit. Neigen hilft kaum gegen Winddruck und macht die Konstruktion empfindlicher. Lagere den Schirm trocken und gesichert, wenn er nicht gebraucht wird.

Welche Schirmgröße und Position passt zu meinem Platz?

Für einen kleinen Bistro-Tisch genügen 2 bis 3 Meter Durchmesser. Für mehrere Sitzplätze sind 3 bis 4 Meter sinnvoll. Plane rund 20 bis 30 Zentimeter Überstand über die gewünschte Fläche ein und erwäge einen Offset-Mast für mehr Bewegungsfreiheit unter dem Schirm. Wenn du unsicher bist, wähle eine mittlere Größe mit verstellbarer Neigung.

Kauf-Checkliste: Was du vor dem Schirmkauf prüfen solltest

  • Durchmesser. Miss die Fläche, die beschattet werden soll. Plane rund 20 bis 30 cm Überstand über Sitz- oder Liegeflächen ein, damit der Schatten nicht zu knapp ausfällt.
  • Neigungsverstellung. Achte auf eine einfache, stufenlose Neigung oder mehrere rastbare Winkel. Eine Verstellbarkeit von etwa 0 bis 45° ist praktisch, weil du so auf hohe und flache Sonne reagieren kannst.
  • Stangenhöhe. Prüfe die lichte Höhe unter dem Schirm. Etwa 2,0 bis 2,2 m sind üblich, damit Köpfe und Bewegungsraum frei bleiben; bei Tischen kann etwas weniger ausreichen.
  • Masttyp. Entscheide zwischen Mittelstock und Offset-Mast. Ein Offset-Mast schafft mehr Bewegungsfreiheit und ist nützlich über Esstischen, ein Mittelstock ist kompakter und kostengünstiger.
  • Material und UV-Schutz. Wähle einen Stoff mit hoher Dichte und UV-Schutzangabe, idealerweise UPF 50+. Achte auf farbechte Beschichtungen, die nicht schnell ausbleichen und den Schutz verringern.
  • Standfuß und Verankerung. Der Fuß muss zur Schirmgröße passen. Für große Schirme brauchst du einen schweren Fuß oder eine Bodenhülse; mobile Lösungen sollten zumindest mit Zusatzgewichten kombinierbar sein.
  • Windstabilität und Bedienbarkeit. Suche nach Belüftungen im Dach und stabilen Gelenken. Prüfe, ob die Öffnung per Kurbel leicht geht und ob es einen Sicherheitsmechanismus gegen Überlastung gibt.
  • Mobilität und Lagerung. Überlege, ob du den Schirm oft verschieben willst. Rollen am Fuß, ein leicht zu lösender Mast oder eine kompakte Transporttasche erleichtern Saisonwechsel und Schutz bei Sturm.

Praktischer Tipp: Notiere vor dem Kauf Standort, übliche Sonnenrichtung und Windverhältnisse. So wählst du gezielt Größe, Neigung und Befestigung für deinen Bedarf.

Technisches Hintergrundwissen: Wie der Winkel die Schattenbildung steuert

Der wichtigste Begriff ist der Sonnenhöhenwinkel. Er gibt an, wie hoch die Sonne über dem Horizont steht. Je größer der Winkel, desto steiler fallen die Strahlen. Die Schatten werden kurz. Bei flacher Sonne sind die Strahlen schräg. Die Schatten werden lang.

Azimut und Richtung

Der Azimut beschreibt die Richtung der Sonne am Horizont. Er bestimmt, wohin der Schatten zeigt. Azimut beeinflusst die Position des Schattens. Er ändert aber nicht die Grundlänge, die von der Höhenlage abhängt.

Einfaches trigonometrisches Modell

Für eine grobe Abschätzung reicht eine einfache Formel. Nimm den Schirmdurchmesser D und die lichte Höhe h zur Unterkante. Mit Sonnenhöhe α lässt sich die Schattenlänge L näherungsweise so angeben: L ≈ D/2 + h · cot(α). Hier ist cot(α) der Kehrwert von tan(α). Je kleiner α, desto größer ist cot(α) und damit die Schattenlänge.

Einfluss von Durchmesser und Höhe

Ein größerer Durchmesser vergrößert die Schattenbreite. Eine höhere Unterkante verschiebt den Schatten und verkleinert lokale Abschattung in Bodennähe. Beide Werte zusammen bestimmen, wie viel Fläche der Schirm tatsächlich abdeckt.

Neigungsverstellung

Neigst du den Schirm zur Sonne, reduziert das die Ausdehnung in Sonnenrichtung. Der projizierte Schatten rückt näher an den Schirm. Schon eine Neigung von 15 bis 25 Grad macht oft einen sichtbaren Unterschied. Bei starker Neigung ändert sich auch die Schattenform und die seitliche Abdeckung.

Materialeigenschaften

Die Dichte des Gewebes beeinflusst, wie viel Licht durchdringt. Dichtere Stoffe lassen weniger Durchstrahlung zu. Manche Gewebe streuen Licht. Das führt zu diffusem Schatten statt scharfer Konturen. Eine zertifizierte UPF‑Angabe zeigt, wie gut der Stoff UV blockt. Beschichtungen und Farbstoffe beeinflussen Reflektion und Alterung.

Praktische Hinweise

Belüftete Schirme reduzieren Auftrieb bei Wind und verbessern Standfestigkeit. Kanten und Ösen erzeugen lokale Lichtdurchlässe bei flacher Sonne. Beobachte an einem typischen Tag die Schattenwanderung. So bekommst du ein realistisches Gefühl für Winkel, Größe und Material.